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Die gemeinschaftsrechtlichen Aspekte der Zinsbe...
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Zum 1. Januar 2009 werden in Deutschland private Zinserträge einem linearen Einkommensteuersatz unterworfen, der weit unter dem auf andere Erträge anwendbaren progressiven Steuersatz liegt. Diese Begünstigung von Zinserträgen wird nur vor dem Hintergrund eines Steuerwettbewerbs zwischen den Europäischen Mitgliedstaaten verständlich. Diesem sowie der damit einhergehenden Erosion ihrer Steuerbemessungsgrundlagen vermögen die Mitgliedstaaten angesichts liberalisierter Kapitalmärkte kaum entgegenzutreten. Die Besteuerung von Zinsen erfolgt in einem Spannungsfeld zwischen gemeinschaftsrechtlich intendierter Mobilität des Kapitals und mitgliedstaatlichem Interesse an der Sicherung des Steueraufkommens. Der dargelegte Zusammenhang stellt, so eine zentrale These der Arbeit, einen im Lichte des gemeinschaftsrechtlichen Beihilfeverbots "schädlichen Steuerwettbewerb" dar. Untersucht wird, inwieweit die Zinsrichtlinie und ihre Umsetzung in die Zinsinformationsverordnung geeignet sind, diesem schädlichen Steuerwettbewerb Einhalt zu gebieten.

Anbieter: Dodax
Stand: 14.08.2020
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Spekulative Blasen - Ursache für Finanzmarktkri...
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Inhaltsangabe:Einleitung: Finanzmarktkrisen werden seit geraumer Zeit (erstmalig im 18. Jahrhundert) mit spekulativen Blasen in Verbindung gebracht. Dabei tragen sowohl historische Krisen (wie die Südseeblase und die Mississippibubble) als auch jüngere Krisen (wie die Technologieblase) den Begriff ¿Blase¿ bzw. ¿Bubble¿ sogar in Ihrem Namen. Wurden Spekulationsblasen über einen langen Zeitraum als ein um jeden Preis zu verhinderndes Ergebnis ökonomischer Verfehlungen ¿abgestempelt¿, so begann man in den letzten Jahren auch positive, ja sogar für das Wirtschaftswachstum notwendige Aspekte zu erkennen. Vor diesem Hintergrund bewegen sich spekulative Blasen in einem Spannungsfeld zwischen ihrer Rolle als (Mit-)Auslöser von Finanzkrisen einerseits und ihrem Potential, wohlfahrtserhöhend zu wirken anderseits. Dieses Spannungsfeld ist der Gegenstand der vorliegenden Arbeit. Sie soll einen Beitrag dazu liefern, zum einen das Wesen spekulativer Blasen näher zu beschreiben und auf dieser Grundlage zum anderen ihre potentiellen negativen und positiven Wirkungen herauszustellen. Es gilt hierbei, ihren Einfluss auf Finanzmarktkrisen sowie das Wirtschafswachstum im näheren zu untersuchen. Dabei soll teilweise zwischen Emerging Markets und hochentwickelten Volkswirtschaften unterschieden werden, in welchen - wie später zu sehen sein wird - sich oft unterschiedliche ökonomische Rahmenbedingungen vorfinden lassen. Von besonderem Interesse soll die Frage nach den Bedingungen sein, unter welchen spekulative Blasen positive und auch negative Effekte entfalten können. Gang der Untersuchung: In Kapitel 1 müssen zunächst die zentralen Termini bezogen auf das Thema bzw. den unter 1.1. beschriebenen Untersuchungsgegenstand begrifflich gekennzeichnet werden. Kapitel 2 hat zum Ziel, das Blasenphänomen eingehender zu beschreiben. Hierbei muss teilweise eine Unterscheidung zwischen den beiden in der Wissenschaft gängigen Ansätzen getroffen werden: Der informationsorientierte Ansatz stellt die auf Information gestützten Verhaltensweisen der Anleger in den Mittelpunkt der Betrachtung, während im zweiten Ansatz den makroökonomischen Rahmenbedingungen die zentrale Rolle zukommt. Bezüglich letzterem Ansatz soll der Fokus auch auf der Rolle niedriger Zinsen bei der Entstehung von Kapitalmarktblasen liegen. Auf dieser Grundlage werden in Kapitel 3 ausgewählte Krisen in hochentwickelten Volkswirtschaften und Emerging Markets untersucht und bewertet. Im Rahmen dieser Untersuchung soll das Schema ¿Ausgangslage-Verlauf-Bewertung¿ auf die einzelnen Krisen angewendet werden, wobei die Finanzierungskonditionen der Untenehmen in die Betrachtung einbezogen werden sollen. In Kapitel 4 sollen die Interdependenzen zwischen wirtschaftlichem Wachstum und spekulativen Blasen aufgezeigt und bewertet werden. Die Umstände und Bedingungen, unter welchen Bubbles positive Effekte entfalten können, sollen hier im Engeren behandelt werden. Abschliessend sollen in Kapitel 5 die gewonnenen Ergebnisse zusammengefasst bzw. beurteilt und mögliche Schlussfolgerungen gezogen werden. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS3 ABBILDUNGSVERZEICHNIS4 TABELLENVERZEICHNIS5 1.Grundlegung6 1.1Einleitung und Problemstellung6 1.2Gang der Untersuchung7 1.3Begriffskennzeichnungen7 1.3.1Spekulative Blasen7 1.3.2Erwartungsbildung9 1.3.3Finanzkrisen11 1.3.4Determinanten des Wirtschaftswachstums13 2.Entwicklung spekulativer Blasen16 2.1Auslösungsprozess16 2.1.1Informations- und verhaltenstheoretischer Ansatz16 2.1.2Makroökonomisch orientierter Ansatz19 2.1.2.1Hochentwickelte Volkswirtschaften19 2.1.2.2Emerging Markets22 2.2Charakteristische Phasen23 2.3Zusammenbruch (crash)25 2.3.1Informations- und verhaltenstheoretischer Ansatz25 2.3.2Makroökonomisch orientierter Ansatz27 2.3.2.1Hochentwickelte Volkswirtschaften27 2.3.2.2Emerging Markets28 3.Ausgewählte Finanzkrisen im Lichte des Blasenphänomens29 3.1Finanzkrisen in Emerging Markets29 3.1.1Die Mexiko-Krise (1994)29 3.1.1.1Ausgangslage29 3.1.1.2Verlauf31 3.1.1.3Bewertung33 3.1.2Die Südostasien-Krise (1997)35 3.1.2.1Ausgangslage35 3.1.2.2Verlauf37 3.1.2.3Bewertung41 3.2Finanzkrisen in hochentwickelten Volkswirtschaften44 3.2.1Die Technologieblase

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 14.08.2020
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Spekulative Blasen - Ursache für Finanzmarktkri...
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Inhaltsangabe:Einleitung: Finanzmarktkrisen werden seit geraumer Zeit (erstmalig im 18. Jahrhundert) mit spekulativen Blasen in Verbindung gebracht. Dabei tragen sowohl historische Krisen (wie die Südseeblase und die Mississippibubble) als auch jüngere Krisen (wie die Technologieblase) den Begriff ¿Blase¿ bzw. ¿Bubble¿ sogar in Ihrem Namen. Wurden Spekulationsblasen über einen langen Zeitraum als ein um jeden Preis zu verhinderndes Ergebnis ökonomischer Verfehlungen ¿abgestempelt¿, so begann man in den letzten Jahren auch positive, ja sogar für das Wirtschaftswachstum notwendige Aspekte zu erkennen. Vor diesem Hintergrund bewegen sich spekulative Blasen in einem Spannungsfeld zwischen ihrer Rolle als (Mit-)Auslöser von Finanzkrisen einerseits und ihrem Potential, wohlfahrtserhöhend zu wirken anderseits. Dieses Spannungsfeld ist der Gegenstand der vorliegenden Arbeit. Sie soll einen Beitrag dazu liefern, zum einen das Wesen spekulativer Blasen näher zu beschreiben und auf dieser Grundlage zum anderen ihre potentiellen negativen und positiven Wirkungen herauszustellen. Es gilt hierbei, ihren Einfluss auf Finanzmarktkrisen sowie das Wirtschafswachstum im näheren zu untersuchen. Dabei soll teilweise zwischen Emerging Markets und hochentwickelten Volkswirtschaften unterschieden werden, in welchen - wie später zu sehen sein wird - sich oft unterschiedliche ökonomische Rahmenbedingungen vorfinden lassen. Von besonderem Interesse soll die Frage nach den Bedingungen sein, unter welchen spekulative Blasen positive und auch negative Effekte entfalten können. Gang der Untersuchung: In Kapitel 1 müssen zunächst die zentralen Termini bezogen auf das Thema bzw. den unter 1.1. beschriebenen Untersuchungsgegenstand begrifflich gekennzeichnet werden. Kapitel 2 hat zum Ziel, das Blasenphänomen eingehender zu beschreiben. Hierbei muss teilweise eine Unterscheidung zwischen den beiden in der Wissenschaft gängigen Ansätzen getroffen werden: Der informationsorientierte Ansatz stellt die auf Information gestützten Verhaltensweisen der Anleger in den Mittelpunkt der Betrachtung, während im zweiten Ansatz den makroökonomischen Rahmenbedingungen die zentrale Rolle zukommt. Bezüglich letzterem Ansatz soll der Fokus auch auf der Rolle niedriger Zinsen bei der Entstehung von Kapitalmarktblasen liegen. Auf dieser Grundlage werden in Kapitel 3 ausgewählte Krisen in hochentwickelten Volkswirtschaften und Emerging Markets untersucht und bewertet. Im Rahmen dieser Untersuchung soll das Schema ¿Ausgangslage-Verlauf-Bewertung¿ auf die einzelnen Krisen angewendet werden, wobei die Finanzierungskonditionen der Untenehmen in die Betrachtung einbezogen werden sollen. In Kapitel 4 sollen die Interdependenzen zwischen wirtschaftlichem Wachstum und spekulativen Blasen aufgezeigt und bewertet werden. Die Umstände und Bedingungen, unter welchen Bubbles positive Effekte entfalten können, sollen hier im Engeren behandelt werden. Abschließend sollen in Kapitel 5 die gewonnenen Ergebnisse zusammengefasst bzw. beurteilt und mögliche Schlussfolgerungen gezogen werden. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS3 ABBILDUNGSVERZEICHNIS4 TABELLENVERZEICHNIS5 1.Grundlegung6 1.1Einleitung und Problemstellung6 1.2Gang der Untersuchung7 1.3Begriffskennzeichnungen7 1.3.1Spekulative Blasen7 1.3.2Erwartungsbildung9 1.3.3Finanzkrisen11 1.3.4Determinanten des Wirtschaftswachstums13 2.Entwicklung spekulativer Blasen16 2.1Auslösungsprozess16 2.1.1Informations- und verhaltenstheoretischer Ansatz16 2.1.2Makroökonomisch orientierter Ansatz19 2.1.2.1Hochentwickelte Volkswirtschaften19 2.1.2.2Emerging Markets22 2.2Charakteristische Phasen23 2.3Zusammenbruch (crash)25 2.3.1Informations- und verhaltenstheoretischer Ansatz25 2.3.2Makroökonomisch orientierter Ansatz27 2.3.2.1Hochentwickelte Volkswirtschaften27 2.3.2.2Emerging Markets28 3.Ausgewählte Finanzkrisen im Lichte des Blasenphänomens29 3.1Finanzkrisen in Emerging Markets29 3.1.1Die Mexiko-Krise (1994)29 3.1.1.1Ausgangslage29 3.1.1.2Verlauf31 3.1.1.3Bewertung33 3.1.2Die Südostasien-Krise (1997)35 3.1.2.1Ausgangslage35 3.1.2.2Verlauf37 3.1.2.3Bewertung41 3.2Finanzkrisen in hochentwickelten Volkswirtschaften44 3.2.1Die Technologieblase

Anbieter: Thalia AT
Stand: 14.08.2020
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